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Tiergestützte Therapie und Pädagogik - Der Lehrer mit Hund

Ein weiteres Feld, auf dem sich "Kind und Hund" engagiert, ist die tiergestützte Pädagogik. Hier bringt der Lehrer oder die Lehrerin einen Hund mit in die Klasse, was sich aus die Kinder sehr positiv auswirkt:

Emotionalität und Sozialverhalten werden gefördert

Rücksichtnahme nimmt zu

Lern- und Arbeitsverhalten verbessert sich

Motivation und Kommunikation wird angeregt

Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein werden gesteigert

Die Schüler gehen lieber zur Schule

Außenseiter werden aus der Isolation geholt

Auffälligkeiten reduzieren sich

Positive Sozialkontakte werden gefördert

Selbstverständlich können wir den Lehrkräften nicht beim Unterrichten helfen, aber wir können den Hund, den sie mit in den Unterricht nehmen möchten, einem intensiven Wesenstest unterziehen und wir können Kontakte zu Lehrkräften vermitteln, die auf diesem Gebiet bereits tätig sind.

 

Artikel aus der Tauberzeitung, 19.12.2008

Referendar mit Schnauze KATHARINA GABEL

Das DOG ist auf den Hund gekommen - Nico sorgt für Motivation

Er ist blond, groß, sportlich und cool: der neue "Referendar" am Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim. Und: Die Schüler dürfen ihn sogar anfassen. Das DOG ist jetzt auf den Hund gekommen.

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Schulhund Nico und seine Besitzerin, Schulleiterin Sabine Rühtz, im Rektorat des Deutschorden-Gymnasiums. Foto: Katharina Gabel

 

 

Bad Mergentheim  Attila aus dem Steingarten ist kein großer Krieger - im Gegenteil Attila alias Nico ist Pädagoge. Mit kalter Schnauze, blondem Kuschelfell und Coolness sorgt der große Hund für Disziplin und Motivation in den Klassen des Deutschorden-Gymnasiums.
 
"Die Idee, Hunde im Unterricht einzusetzen, stammt aus der tiergestützten Therapie beziehungsweise der tiergestützten Pädagogik", erläutert Schulleiterin Sabine Rühtz, Nicos Besitzerin. Es sei erwiesen, dass ein Hund im Klassenzimmer das Arbeitsverhalten verbessere. "Die Kinder nehmen auf das Tier mehr Rücksicht als auf ihre Klassenkameraden", weiß Sabine Rühtz. Außerdem könnten durch den Hund ausgegrenzte Kinder integriert werden. Der Hund sei für viele Motivation, zur Schule zu gehen, zählt die Rektorin weitere Vorzüge auf.

fortsetzung

Ruehtz_Bad Mergentheim.jpg (705127 Byte) Artikel aus der Bad Mergentheimer Zeitung

 

 

Tierunterstützte Therapie mit Hunden

In den letzten Jahren hat man erkannt, wie wichtig Tiere für kranke oder behinderte Menschen sind. Auch wenn Kinder und Jugendliche auf konventionelle Fördermethoden nicht mehr reagieren und therapie-müde oder therapie-resistent sind, liegt in tiergestützter Therapie eine große Chance. Was Therapeuten oft nicht gelingt, schaffen Tiere in Sekundenschnelle: Sie bringen Menschen zum Lachen, geben neuen Lebensmut, regen längst verloren geglaubte Fähigkeiten an.

Erfahrungsbericht von Frau Petra Dörr

Flyer vom kommerziellen Angebot von Frau Dörr:  

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